Ab 1.7.2018 gibt es eine einheitliche Regelung bei der Entgeltfortzahlung. Es erfolgt die Angleichung des Angestelltenrechtes an das System der Arbeiter/-innen. Bisher gab es bei den Angestellten eine komplizierte Wiedererkrankungsregelung die mit der Angleichung entfällt. In Zukunft ist daher auch die Entgeltfortzahlung für Angestellte an das Arbeitsjahr gekoppelt.

Neu für Arbeiter und Angestellte ist, dass bereits nach vollendetem ersten Dienstjahr der Entgeltfortzahlungsanspruch im Ausmaß von 8 Wochen zusteht. Bisher stand der Entgeltfortzahlungsanspruch im Ausmaß von 8 Wochen erst nach 5 Dienstjahren zu.

Auch bei der Entgeltfortzahlung der Lehrlinge gibt es zum Stichtag 1.7.2018 eine neue Regelung. Statt wie bisher 4 Wochen, gebührt künftig 8 Wochen lang die volle Lehrlingsentschädigung und für weitere 4 Wochen anstatt für 2 Wochen ein Teilentgelt.

Bisher musste der Krankenstand nur bei Dienstgeberkündigung, unberechtigter Entlassung sowie beim berechtigten Austritt ausgeleistet werden und ab 1.7.2018 auch bei einvernehmlichen Auflösungen. Das heißt, wenn bei der Beendigung der Krankenstand andauert und die Entgeltzahlungsfristen noch nicht ausgeschöpft sind, ist das Entgelt so lange zu bezahlen bis die Entgeltfortzahlung ausgeschöpft ist.

Wir stehen Ihnen gerne für eine arbeitsrechtliche Beratung in diesen Angelegenheiten zur Verfügung!

 

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