Löhne am Bau dürfen nicht mehr in bar ausgezahlt bzw. angenommen werden, wenn der Arbeitnehmer über ein Girokonto verfügt bzw. er einen Rechtsanspruch auf ein Girokonto hat.
Bauleistungen sind Leistungen im Zusammenhang mit der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung, Beseitigung oder Reinigung eines Bauwerks. (lt. § 19 Abs. 1a UStG; 01.01.2016)

Ein Verstoß gegen dieses Barzahlungsverbot gilt als Finanzordnungswidrigkeit und kann mit einer Strafe von bis zu € 5.000 geahndet werden. Es ist nicht nur die Leistung des Arbeitslohnes verboten, sondern auch die Entgegennahme. Die Strafe kann daher beide Seiten, sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer treffen.

Abzugsverbot von Barzahlungen von Bauleistungen

Weiters gilt seit 01.01.2016 das Abzugsverbot für Barzahlungen von Bauleistungen zwischen Unternehmen.

Das Abzugsverbot besteht, wenn

  • die Bauleistungen von einem Unternehmen an ein anderes Unternehmen weitergegeben wird,
  • die Zahlung für eine Leistung € 500 übersteigt und
  • diese Bauleistung bar bezahlt wird.

Die Grenze bezieht sich auf das Entgelt für eine einheitliche Leistung. Beträgt das Entgelt für eine solche Leistung im Einzelfall nicht mehr als € 500, greift dieses Abzugsverbot nicht.

Für Fragen steht Ihnen Ihr UNICONSULT-Berater gerne zur Verfügung!

 

FRAGEN ZUM

THEMA?

Mag. Gabriele Thumser

+43 50885 – 532

gabriele.thumser@uniconsult.at

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