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Einstellung des Beschäftigungsbonus und der „Aktion 20.000“

Mit Juli 2017 hat die Bundesregierung zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit den sogenannten Beschäftigungsbonus beschlossen. Unternehmen, die ab dem 1. Juli 2017 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, können einen Zuschuss zu den Lohnnebenkosten über die Dauer von bis zu drei Jahren und in Höhe von 50 % erhalten. Das betrifft Lohnnebenkosten, die der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber entstehen (Dienstgeberbeiträge). 

Mit Beschluss vom 01.01.2018 hat die Bundesregierung jedoch die Rückführung dieser Maßnahme beschlossen. Anträge für den Beschäftigungsbonus werden nur mehr bearbeitet, wenn diese bis spätestens 31.01.2018 beim Austria Wirtschaftsservice einlangen. Dies gilt sowohl für Erstantragstellungen als auch für Nachmeldungen von zusätzlichen Beschäftigungsverhältnissen. Für das zeitgerechte Einlangen der Anträge ist das Absenden am aws-Fördermanager erforderlich. Begonnene aber noch nicht abgesendete Anträge werden nach dem 31.01.2018 nicht mehr entgegengenommen.

Das Auslaufen des Beschäftigungsbonus wird seitens der Bundesregierung mit der guten Konjunkturentwicklung begründet, die eine Fortführung der Fördermaßnahme als nicht mehr sinnvoll bzw. zielführend erscheinen lässt.

Eine weitere Fördermaßnahme „Aktion 20.000“ für ältere Arbeitslose, welche ebenfalls mit Juli 2017 beschlossen wurde, wurde mit Ende 2017 ausgesetzt. Anträge sind somit nicht mehr möglich. Den Angaben zufolge werden Anträge positiv behandelt, die bis zum 31. Dezember 2017 genehmigt bzw. in Arbeit befindlich sind.

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