Die 5 häufigsten Fehler bei der Rechnungsstellung!

Vermeiden Sie ärgerliche und teure Fehler in der Rechnungsstellung! Wir haben für Sie die häufigsten Fehler hier im Überblick:

 

Rechnungsmerkmale beachten!

Die Erstellung einer ordnungsgemäßen Rechnung ist Grundvoraussetzung für den Vorsteuerabzug beim Leistungsempfänger. Eine ordnungsgemäße Rechnung muss Formvorschriften erfüllen.

Für Rechnungen bis € 400 (Kleinbetragsrechnungen) gilt:

  • Name und Anschrift des Leistenden/Liefernden
  • Beschreibung der Leistung (Art und Umfang) oder
  • Lieferung (Art und Menge)
  • Zeitraum der Leistung bzw. Tag der Lieferung
  • Entgelt für die Leistung/Lieferung (brutto inkl. USt)
  • Steuersatz bzw. Hinweis auf Befreiung oder
  • Übergang der Steuerschuld
  • Ausstellungsdatum

über € 400 zusätzlich:

  • Name und Anschrift des Empfängers
  • Steuerbetrag (und Entgelt – netto)
  • UID-Nr. der Leistenden/Liefernden
  • fortlaufende Rechnungsnummer
  • über € 10.000 (inkl. USt) zusätzlich: UID-Nummer des Empfängers

Falscher Steuersatz!

Welcher Umsatzsteuersatz auszuweisen ist, hängt von der Art der Dienstleistung ab, ob es sich um eine Warenlieferung, eine Montageleistung, Beratungsleistung etc handelt. Bei jedem einzelnen Geschäftsfall hat ein Unternehmer zu prüfen, ob ohne oder mit (ermäßigter oder normaler) Umsatzsteuer abgerechnet werden muss. Mögliche Arten von unrichtigem Steuerausweis sind:

  • Anstelle des Reverse Charge wird mit Umsatzsteuer abgerechnet.
  • Es wird der falsche Steuersatz verwendet (0 %, 10 %, 13 %, 1 9%, 20 %).
  • Die in der Rechnung ausgewiesene Umsatzsteuer ist zu hoch oder zu niedrig.
  • Der unrichtige Steuerausweis beruht auf einem Rechenfehler.

Zeitgerechte Rechnungsstellung!

Eine verspätete Rechnungsstellung kann zu Liquiditätsengpässen führen. Achten Sie darauf, dass zu fixen Terminen alle anstehenden Rechnungen erstellt und verschickt werden.

Durchlaufende Posten!

Unselbständige Nebenleistungen teilen das umsatzsteuerliche Schicksal der Hauptleistung (Ort der Leistung, Steuerbarkeit, Steuerpflicht, Steuersatz). Bei Auslagenersätzen wie Kilometergelder, KFZ-Spesen, Porti handelt es sich um Nebenleistungen zur eigentlichen Lieferung oder Leistung und sind daher umsatzsteuerlich gleich zu behandeln wie die Hauptleistung.

Schadensersatz!

Muss Ihnen jemand auf Grund einer gesetzlichen oder vertraglichen Verpflichtung Ersatz für einen entstandenen Schaden leisten, liegt ein echter Schadensersatz vor. Bei einem echten Schadensersatz liegt kein Leistungsaustausch vor. Es fällt daher keine Umsatzsteuer an. Achten Sie daher darauf, dass in diesem Fall keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird.

 

Für nähere Infos stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

 

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Mag. Gabriele Thumser

+43 50885 – 532

gabriele.thumser@uniconsult.at

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