UNICONSULT Akademie: 12.10.2018 – 12-Stunden-Tag Für Details hier klicken

In den Sommermonaten haben viele Schüler und Studenten Ferialjobs. Damit keine unangenehmen Konsequenzen eintreten, müssen – sowohl bei Ferialjobs als auch bei laufenden Jobs neben dem Studium –  die steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Aspekte sowie jene im Zusammenhang mit der Familienbeihilfe berücksichtigt werden.

Ertragsteuerliche Aspekte

Bei der ertragsteuerlichen Behandlung kommt es darauf an, ob man bei dem Arbeitgeber angestellt ist oder im Rahmen eines freien Dienstvertrages bzw. Werkvertrages tätig ist. Sofern man im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses kürzer als ein Jahr tätig ist, sollte die Arbeitnehmerveranlagung durchgeführt werden. Diese kann bis zu 5 Jahre zurück durchgeführt werden und führt regelmäßig zu einer Gutschrift.
Liegt ein Werkvertrag oder ein freies Dienstverhältnis vor und übersteigt das Jahreseinkommen € 11.000,00, muss eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden.

Sozialversicherungsrechtliche Aspekte

Ferialpraktikanten, die angestellt sind und bei denen das Bruttogehalt über € 438,05 monatlich liegt, sind wie normale Arbeitnehmer zu behandeln. Dies bedeutet, es treten die Pflichtversicherung und der Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen ein.

Familienbeihilfe

Hat der Ferialpraktikant das 19. Lebensjahr bereits vollendet und ist die Zuverdienstgrenze von € 10.000,00 (steuerliches Einkommen) überschritten, muss der die Grenze überschreitende Betrag zurückgezahlt werden.

Mehr Infos zu den verschiedenen Beschäftigungsformen wie zB Ferialpraktikanten, Ferialarbeiter oder Volontäre gibt es in diesem Beitrag

Wir stehen Ihnen gerne für eine arbeitsrechtliche Beratung in diesen Angelegenheiten zur Verfügung!

 

FRAGEN ZUM

THEMA?

Mag. Sandra AUGUSTIN

+43 50885 – 706

sandra.augustin@uniconsult.at

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