KFZ ist nicht Betriebsvermögen – Wie kann ich die Aufwendungen geltend machen?

Wird das Kraftfahrzeug (KFZ) überwiegend privat genutzt (> 50 %), dann handelt es sich bei dem KFZ um Privatvermögen. Damit die Aufwendungen für betrieblich veranlasste Fahrten geltend gemacht werden können, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Die auf die betriebliche Nutzung entfallenden „tatsächlich nachgewiesenen“ Aufwendungen oder
  2. Kilometergelder (maximal 30.000 km)

Sollen die tatsächlich angefallenen Betriebsausgaben angesetzt werden, müssen diese nachgewiesen werden. Hier gibt es die Möglichkeit, dass die gesamten Aufwendungen für Treibstoff, Versicherungen, Reparaturen, etc. unterjährig in der Buchhaltung als Aufwand erfasst werden und der privat genutzte Teil mittels Privatanteil ausgeschieden wird. Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass außerhalb des Rechnungswesens alle Belege gesammelt werden und der betriebliche Anteil am Jahresende als Einlage erfasst wird.

Obwohl das KFZ nicht Betriebsvermögen ist, zählt die anteilige Abschreibung zu den tatsächlich angefallenen Kosten.

Werden 30.000 km/Jahr nicht überschritten, besteht die Möglichkeit, statt den tatsächlichen Kosten Kilometergeld für betrieblich veranlasste Reisen zu verrechnen. Bei der Wahl dieser Variante ist das Kilometergeld als Betriebsausgabe zu erfassen und deckt alle Aufwendungen wie Abschreibung, Treibstoff, Versicherungen, Maut, Parkgebühren, etc. ab. Hier sollte ein Fahrtenbuch, welches alle bereits genannten Kriterien erfüllt, geführt werden. Einzige Erleichterung ist, dass nur die betrieblichen und nicht auch die privaten Fahrten aufgezeichnet werden müssen. Weiters besteht die Möglichkeit, die gefahrenen Kilometer mittels anderer Aufzeichnungen glaubhaft zu machen.

Für nähere Infos steht Ihnen gerne Ihr UNICONSULT-Berater zur Verfügung!

 

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