Alle natürlichen Personen haben die Möglichkeit bis zu einer Höhe von maximal € 45.350 pro Jahr den Gewinnfreibetrag geltend zu machen. Bis zu einem Gewinn von € 30.000 steht jedem Steuerpflichtigen ohne Nachweis ein Grundfreibetrag von 13% (somit € 3.900) zu; für die Geltendmachung eines höheren Freibetrags sind entsprechende Investitionen erforderlich. Begünstigte Investitionen umfassen grundsätzlich abnutzbare körperliche Anlagen bzw. bestimmte Wertpapiere, sofern die Nutzungsdauer bzw. Behaltefrist mindestens jeweils 4 Jahre beträgt.

Im Zuge der Steuerreform 2014 wurde hinsichtlich der begünstigten Wertpapiere beschlossen, dass Unternehmer nur noch in Wohnbauanleihen investieren dürfen, um den Gewinnfreibetrag zu nutzen. Die Maßnahme war allerdings auf drei Jahre befristet.

Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2016 beginnen, darf daher wieder in andere – unter Umständen ertragreichere – Wertpapiere investiert werden.

Dabei handelt es sich um Wertpapiere, die auch zur Deckung von Personalrückstellungen verwendet werden dürfen, wie etwa Bundesanleihen, Bankschuldverschreibungen, Industrieobligationen, Options- und Umtauschanleihen, bestimmte Investment- und Immobilienfonds sowie Garantiezertifikate.

Der Gewinnfreibetrag vermindert auch die GSVG-Bemessungsgrundlage und somit neben der Steuerbelastung auch die Sozialversicherungsbelastung.

Hinsichtlich der Ermittlung der optimalen Höhe der gewinnfreibetragsrelevanten Investitionen wenden Sie sich an Ihren UNICONSULT-Berater.

 

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