UNICONSULT Akademie: 25.01.2019 – Personalverrechnungsupdate 2019 Für Details hier klicken

Immer wieder kommt es bei angestellten Versicherungsvertretern vor, dass die Tätigkeiten hauptsächlich vor Ort bei den Kunden ausgeübt werden und das Büro des Arbeitgebers nur zur Abholung der Post oder für einzelne Besprechungen/Meetings oder interne Abstimmungen nutzen. Die Vorbereitung für Kundentermine erfolgt in der Regel zuhause. Versicherungsvertreter sind daher viel unterwegs, oftmals mit dem privaten Auto. Im Hinblick auf die steuerliche Absetzbarkeit von Fahrtaufwendungen als Werbungskosten gilt dabei folgendes:

  • Fahrten des Dienstnehmers zur Geschäftsstelle seines Arbeitgebers sind durch den Verkehrsabsetzbetrag abgegolten.
  • Für Fahrten von der Arbeitsstätte zum Kunden können hingegen Kilometergelder berücksichtigt werden.
  • Für jene Tage, an denen Außendienst geleistet wurde und während des Arbeitstages auch die Arbeitsstätte aufgesucht wurde, ist der „Umweg“ zu ermitteln. Das bedeutet, dass nur die zusätzlichen Kilometergelder für die Kundenbesuche als Werbungskosten abzugsfähig sind.
  • Bei Kundenbesuchen, bei denen der Dienstnehmer von seinem Wohnort direkt zum Kunden fährt, sind die vollen Fahrtkosten (Kilometergelder abzüglich allfälliger Kostenersätze) abzugsfähig.

Die steuerliche Behandlung, welche der bisherigen Judikatur entspricht, wurde jüngst anlässlich einer Beschwerde vor dem Bundesfinanzgericht wieder bestätigt.

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema freuen wir uns auf eine Kontaktaufnahme.

 

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