Will man sein Lieblingsteam oder seinen Lieblingssportler live erleben, kommt aus umsatzsteuerlicher Sicht für das Eintrittsticket der ermäßigte Steuersatz in Höhe von 13 %  zu tragen. Sollten Sie bei der Sportveranstaltung als VIP-Gast zusehen, beträgt die Umsatzsteuer 20 %.

In den Umsatzsteuerrichtlinien, die die Finanzverwaltung in der Rechtsauslegung binden, wurde nun festgehalten, dass im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen der ermäßigte Steuersatz nicht für die Teilnahme an einer Sportveranstaltung bzw. einem Wettkampf gilt. Beispielsweise ist das Startgeld für einen Marathon nicht vom ermäßigten Steuersatz begünstigt.

Neu ist auch die Aussage, dass „VIP-Karten“ für sportliche Veranstaltungen nicht mit dem ermäßigten Steuersatz in Höhe von 13 %, sondern dem Normalsteuersatz in Höhe von 20 % versteuert werden.

Neben der Eintrittsberechtigung sind in der Regel Zusatzleistungen wie Catering, Abstellplatz für PKW oder Ähnliches inkludiert, was laut Finanzverwaltung zu einer „einheitlich komplexen“ Dienstleistung führt, da ansonsten die einzelnen Leistungen des VIP-Pakets mit unterschiedlichen Steuersätzen verrechnet werden müssten.

Eine „VIP-Karte“ liegt laut Finanzverwaltung vor, wenn der Preis für das Ticket mehr als doppelt so hoch wie die teuerste „normale“ Eintrittskarte ist.

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