UNICONSULT Akademie: 25.01.2019 – Personalverrechnungsupdate 2019 Für Details hier klicken

Für Viele ist unser Steuersystem mit den unzähligen Terminen und Fristen undurchschaubar, im Folgenden werden die wichtigsten Termine kurz erklärt.

Vorauszahlungen

Damit bei der Jahressteuererklärung nicht die gesamte Steuerschuld auf einmal fällig wird, ist die Einkommen- und Körperschaftssteuer quartalsweise vorauszuzahlen. Die Höhe der Vorauszahlung wird aufgrund des letzten vorliegenden Steuerbescheides festgesetzt. Die Zahlungstermine sind: jeweils 15. Februar, Mai, August und November. Bei verspäteter Einzahlung kann das Finanzamt Säumniszuschläge verhängen. Vor Fälligkeit der einzelnen Teilzahlungen werden dazu vom Finanzamt Zahlungsinformationen versandt.

Die Abgabepflicht der Umsatzsteuervoranmeldungen ist an den Umsatz gekoppelt. Unter € 30.000,- Jahresumsatz ist grundsätzlich keine Umsatzsteuerjahreserklärung und somit auch keine Voranmeldung abzugeben (Kleinunternehmer). Ausgenommen davon sind Sonderfälle wie eine freiwillige Option zur Steuerpflicht. Bei einem Jahresumsatz zwischen € 30.000,- und € 100.000,- ist quartalsweise eine UVA abzugeben, darüber müssen die UVA’s monatlich erfolgen. Letztmöglicher Tag zur Abgabe der UVA ist der 15. des zweitfolgenden Monats. Erfolgt die Meldung danach, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag verhängen. Bezahlt werden muss die Steuerschuld ebenfalls am 15. des zweitfolgenden Monats. Wird zu spät bezahlt, kann das Finanzamt auch hier Säumniszuschläge verhängen.

Jahressteuererklärungen

Grundsätzlich sind Steuererklärungen für Einkommen-, Umsatz- und Körperschaftssteuer bis 30. Juni des Folgejahres elektronisch beim Finanzamt einzureichen. Man hat die Möglichkeit, einen Antrag auf Fristverlängerung beim Finanzamt einzubringen, wodurch sich die Frist bei Stattgabe des Antrages verlängert. Wenn die Steuererklärung zu spät abgegeben wird, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag verhängen, wenn sie gar nicht abgegeben wird, folgt die Ermittlung der Einkünfte im Wege der Schätzung. Falls eine Vertretung durch einen Steuerberater erfolgt, können sich diese Fristen auch erheblich verlängern. Zu beachten ist hier jedoch, dass ab 1. Oktober des Folgejahres Anspruchszinsen vom Finanzamt verrechnet werden.

Grundsätzlich sind Abgabennachzahlungen gemäß Bundesabgabenordnung binnen eines Monats ab Bescheidzustellung an das Finanzamt zu überweisen. Der genaue Fälligkeitstag ist aus den Buchungsmitteilungen ersichtlich.

Zahlungserleichterungen

Falls die Bezahlung der Steuer binnen der vorgesehenen Frist mit „erheblichen Härten“ verbunden wäre, hat man die Möglichkeit eines Antrages auf Zahlungserleichterung. Man kann hier wählen zwischen einem Antrag auf Stundung („Hinausschieben“ des Zahlungszeitpunktes) oder Ratenzahlung. In beiden Fällen darf die Einbringlichkeit der Abgabenschuld nicht gefährdet sein. Bei Ratenzahlungen ist zu beachten, dass die im Ratenzahlungszeitraum fällig werdenden ESt-/KÖSt-Vorauszahlungen in die Raten miteinzubeziehen sind. Umsatzsteuern und Lohnabgaben sind zusätzlich zu den festgesetzten Raten zu entrichten. Sowohl bei Stundung als auch bei Ratenzahlung werden vom Finanzamt bankmäßig Zinsen verrechnet.

Für nähere Informationen ist Ihr UNICONSULT-Berater gerne für Sie da. 

 

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Mag. Gabriele Prossegger

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gabriele.prossegger@uniconsult.at

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